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letzte Aktualisierung:
2017-03-22 08:50


Reiseberichte

Südafrika 7.-16. Mai 2001
Reisebericht Südafrika
Mit Lion im Busch

Als erstes möchten wir uns bei den Sponsoren unserer Reise bedanken: Vielen Dank an Nestle - Lion, welche die Reise verlost haben und an Windrose, die für den reibungslosen Ablauf dieses großartigen Abenteuers gesorgt haben.

Unser Sponsor Lion

Wie auf dem Bild links zu sehen, war Lion auch unser Begleiter im wilden Südafrika.

Unser Sponsor Windrose

Unsere Namen sind übrigens Marleen und René. An dieser Stelle möchte ich auch nochmals ein Danke an Marleen sagen, die mich zu ihrer Reisebegleitung gewählt hat.

Hinweis: Die Bilder der folgenden Seiten, sind unter - fotografie - auch noch größer zu sehen!

Unsere Reise führte uns drei Tage in das Sabi Sabi Private Game Reserve und vier Tage nach Kapstadt.
1.Tag - Montag 07.Mai 2001
Reisebericht Südafrika
Airbus A-300 Berlin-Tegel
Zu einer unserer Hauptaufgaben während der gesamten Reise zählte das Fliegen. Insgesamt verbrachten wir rund dreißig Stunden im Flugzeug zuzüglich der Aufenthaltszeiten auf den Flughäfen.

Am Montag starteten wir um 16:00 von Berlin Tegel in Richtung Frankfurt. Von dort ging es um 20:45 mit South African Airlines (Boeing 747-300) direkt weiter nach Johannesburg, wo wir am nächsten Morgen um 07:10 landeten.

Der über zehn Stunden dauernde Flug (über 8600km) von Frankfurt nach Johannesburg war äußerst anstrengend. Wir kamen einfach nicht zum Schlafen und um sich das Filmprogramm anzuschauen, war man wiederum zu müde.

Erwähnt werden sollte auch, daß dieser Flug mein erster Flug überhaupt war. Und ich fand es einfach toll. Ab und zu hatte ich natürlich dieses kribbeln im Bauch, aber daran hatte ich mich schnell gewöhnt und schließlich war es ein zusätzlicher Spaßfaktor.

Unsere gute Laune war sofort wieder auf einem Höhepunkt, als wir in Johannesburg landeten und uns die Sonne auf die Häupter schien.
2.Tag - Dienstag 08.Mai 2001

Als erstes besorgten wir uns unser Gepäck, welches uns aber sofort wieder von einem freundlichen jungen Mann abgenommen wurde, der uns nur schnell fragte, wo wir hin wollten und dann auch schon vor uns herlief. Brav liefen wir hinterher. Schneller als erwartet hatten wir uns für den nächsten Flug eingecheckt. Der junge Mann bot diesen Dienst natürlich nicht aus freien Stücken an und da wir noch kein Geld getauscht hatten überließen wir ihm 10,-DM. So etwas sollte uns nicht noch einmal passieren.

Um 09:35 ging es dann von Johannesburg weiter nach Skukuza. Wir flogen mit einer kleinen Maschine, wie auf dem Bild unten links zu sehen. Gegen 11:00 kamen wir dann am Flughafen Skukuza an. Dieser liegt schon mitten im Busch und dementsprechend sieht auch der Flughafen aus.
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De Havilland Dash DHC-8
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Flughafen Skukuza
Reisebericht Südafrika
Flughafen Skukuza
Fahrt vom Flughafen zur Lodge
Reisebericht Südafrika
Unser 1. Elefant
Nach der Landung und dem ersten Eindruck vom Flughafen konnten wir es kaum glauben - wir standen nun wirklich in der Wildnis Südafrikas.

Das Gepäck wurde direkt aus dem Flugzeug in einen Land-Rover umgeladen, mit dem wir dann zu unserer Unterkunft gebracht wurden.

Die drei Tage im Busch sollten wir im Sabi Sabi Private Game Reserve verbringen:

Reisebericht Südafrika

Wir wußten nicht, was uns erwarten würde, doch die ersten Eindrücke vom Park sollten uns schon in eine Hochstimmung versetzen. Gleich auf der Fahrt vom Flughafen zur Lodge konnten wir einige Tiere beobachten. Über sandige, bucklige Wege bahnte sich der Rover ohne Probleme den Weg zur Lodge und noch auf dieser ersten Fahrt konnten wir einen Elefanten beobachten. Ein großartiges, gewaltiges Tier.

Vom Flughafen wurden wir von Richard abgeholt, der uns auch auf unseren weiteren Fahrten durch den Busch begleiten sollte.
Ankunft in der Sabi Sabi Bush Lodge

In der Bush Lodge angekommen wurden wir sehr herzlich empfangen und eine Menge Leute stellten sich uns vor. Zum Empfang gab es auch gleich ein Gläschen Champagner, welches wir auf unserer Führung durch die Örtlichkeiten austranken.

Es war nun schon kurz nach 12 Uhr und gegen 13:00 war schon Lunch-Time. Wir hatten also nicht viel Zeit, um uns von der Anreise auszuruhen, lediglich eine Dusche sollte uns erfrischen.

Beim Essen wurden wir von hinten bis vorn bedient. Nur zum Büffett mußten wir selbst laufen. Und auch das Essen selbst ließ keine Wünsche offen. Jeder Geschmack wurde bedient. Zum Essen gönnten wir uns unser erstes Glas südafrikanischen Rotwein.
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Fahrt vom Flughafen
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Die 1. Impalas
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Einfahrt Bush Lodge
Nachmittag 2.Tag

Nach dem Mittagessen hatten wir ca. 2 Stunden Zeit, um uns auszuruhen. Wir nutzten die Zeit, um einige Karten an Freunde und Verwandte zu schreiben und uns auf unserer Terrasse zu sonnen. Allein die Ruhe und der Ausblick von der Terrasse wären eine Reise hierher wert gewesen.

Um 16:00 wurde in der Safari Lounge Tee oder Kaffee gereicht, bevor es zur Abendsafari los gehen sollte.

Wir mußten feststellen, daß wir keine Uhr bei uns hatten, was im Urlaub ja auch richtig ist, doch so mußten wir auch darauf achten, daß wir pünktlich wieder aufwachten, falls wir eingeschlafen waren.
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Vor der Safari Lounge
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Blick von der Terrasse
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Unsere Lodge
Die 1.Abendsafari

Die Sabi Sabi Bush Lodge liegt im Sabi Sand Game Reserve, welches am westlichen Rand des Krüger Nationalparks liegt. Durch dieses Reservat führten unsere täglichen Safaris.

In unserem Geländewagen machten wir Bekanntschaft mit Hermine und Günther, zwei netten Australiern (ehemals Deutsche), Jens, einem Südafrikaner (mit Verwandten in Deutschland), und dessen Freundin Denise aus den USA. Weiterhin lernten wir unseren Ranger Matthew kennen, der uns durch den Busch führte. Richard war auch wieder von der Partie. In dieser Konstellation erlebten wir alle Ausfahrten und wir waren eine sehr lustige Truppe.

Das Sabi Sand Game Reserve ist unter anderem auch für seinen Vogelreichtum bekannt.
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Unser Rover und Richard
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Beginn der 1.Safari
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Einer der vielen Vögel
Die Big Five
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Elefant
Die größte Herausforderung der Safaris war es natürlich, die sogenannten Big Five zu sehen. Die Big Five sind Elefant, Nashorn, Afrikanischer Büffel, Löwe und Leopard.

Und hier liegt auch eindeutig der große Vorteil eines Private Game Reserve. Für die Big Five dürfen die normalen Wege verlassen werden, so daß jedes Tier aus nächster Nähe betrachtet werden kann. Weiterhin sind in diesen Reservats Nachtfahrten erlaubt (Gerade die Raubtiere sind oft nur Nachts unterwegs).

Bis auf Leoparden konnten wir alle Tiere der Big Five beobachten.

Das erste große Tier unserer ersten Safari sollte auch gleich ein Elefant sein. Er stand direkt am Wegrand und machte sich langsam auf in Richtung Busch zu gehen. Wir staunten nicht schlecht, als unser Ranger den Wagen plötzlich vom Weg abbrachte und in nächster Nähe neben dem Elefanten herfuhr. Es ist einfach großartig, diese riesigen Tiere aus nächster Nähe beobachten zu können, auch wenn einem immer ein klein wenig unwohl dabei war. Man wußte ja nie, was so ein Tier im nächsten Moment vorhatte, doch wir vertrauten auf Matthew und Richard, unsere erfahrenen Begleiter.
Halt zum Sonnenuntergang

Bei jeder Abendsafari wurde zum Sonnenuntergang ein kurzer Halt eingelegt. Wir wurden mit lecker Rotwein und einigen Knabbereien versorgt. Die Sonne geht recht schnell unter, doch es ist ein einmaliges Schauspiel.

An diesem Abend hielten wir auf einer kleinen Erhebung, von welcher aus wir eine weite Ebene überschauen konnten. In der Dämmerung konnten wir Giraffen und Zebras beobachten.

Nachdem die Sonne untergegangen war machten wir uns wieder auf den Weg. Kurze Zeit später konnte man den Mond groß und blutrot aufgehen sehen und die Luft kühlte sich merklich ab.

So fuhren wir dick in Decken eingewickelt unter einem herrlichen Sternenhimmel weiter.
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Elefant
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Elefant
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Pause mit Picknick
Ende des 2. Tages
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Sonnenuntergang

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Dinner unter Sternenhimmel
An diesem Abend sahen wir noch eine halbe Antilope hoch oben in einem Baum hängen. Ein Leopard mußte kurz zuvor hier gewesen sein. Wir warteten, ob er zurück kommt, doch leider hatten wir nicht so viel Glück.

Kurz darauf hielt Matthew plötzlich an, stieg aus und ging zu einem Busch. Daraus zauberte er ein daumengroßes Chamäleon hervor. Wie er dieses in der Dunkelheit nur durch Scheinwerferlicht erkennen konnte, bleibt uns bis heute ein Rätsel. Wir geben dem Chamäleon den Namen Roger und sagten, daß es wohl dafür bezahlt wird, damit es jeden Abend dort sitzt.

Zurück in der Lodge wartete auch schon das Dinner auf uns. Rings um ein Lagerfeuer war unter freiem Himmel für jede Gruppe ein Tisch aufgestellt. Es gab insgesamt fünf Gänge. Zum Hauptgang konnte man sich wieder vom Buffett bedienen. Wir probierten Straußensteak und Warzenschwein.

Nach dem Essen blieben wir noch einige Zeit in gemütlicher Runde sitzen. Wir erzählten, daß wir die Reise gewonnen hatten, was uns jeden Abend zu einigen Freigetränken verhalf. Alle fanden es super, daß man solch eine Reise gewinnen kann.
3.Tag - Mittwoch 09.Mai 2001

Kurz nach 5 Uhr Morgens wurden wir durch ein lautes Klopfen an der Tür geweckt. Wir schreckten hoch und mußten uns erst einmal sammeln. Um 05:30 ging es schon zur Morgensafari los. Zuvor gab es noch Kaffee und etwas Gebäck.

Morgens mußte man sich nun wieder richtig warm anziehen. Was man sich Abends während der Safari anzog, konnte man nun Morgens während der Fahrt wieder ausziehen. Die Temperaturen betrugen am Tag um die 30 Grad und Nachts um die 10 Grad, was durch den Fahrtwind noch verstärkt wurde.

Als erstes begegnete uns wieder ein Elefant. Diesmal aber ein etwas kleineres Exemplar. Und dann gab es reichlich Giraffen, Zebras, Kudus und Nashörner.
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Junger Elefant
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Junger Elefant
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Giraffe
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Giraffe
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Kudus
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Zebras
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Giraffe und Zebras
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Nashorn
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Nashorn
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Zebraherde
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Nashorn mit Jungem
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Nashorn
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Rover und Nashörner
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Nashorn mit Jungem
Bush Walk

Nach der sehr erfolgreichen Morgensafari gab es erst einmal ein ausgedehntes Frühstück. Frisches Obst, Ei in allen Varianten, Schinken, gebratener Speck, Fisch... Wieder einmal wußte man nicht, was man zuerst essen sollte.

Nach dem Frühstück ging es gleich weiter. Ein Bush Walk stannt auf dem Programm. Das heißt, man würde in kleiner Gruppe zu Fuß durch den Bush gehen, nicht unbedingt, um die großen Tiere zu sehen, sondern damit man auch über die Pflanzen und kleineren Tiere etwas erfährt.

Bei herrlichstem Sonnenschein und größter Mittagshitze machten wir uns gegen 11 Uhr auf den Weg, immer daran denkend, daß uns jedes Tier über den Weg laufen könnte...
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Vor dem Marsch
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Immer schön hintereinander
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Und durchs Wasser
Schildkröten und andere Gefahren
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Der Verfolger

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Gottesanbeterin
Bis auf eine Giraffe und einige Impalas trafen wir auf keine größeren Tiere. Einem Elefanten sind wir zweckmäßigerweise gleich aus dem Weg gegangen. Den Spuren dieses Elefanten sind wir eine ganze Weile gefolgt und dann rechtzeitig in Richtung Lodge abgebogen. Von der Terrasse der Lodge aus konnten wir den Elefanten dann beobachten.

Auf dem Weg begegneten uns aber Spinnen, Gottesanbeterinnen, eine Schildkröte, die mich verfolgte und wir haben einiges über die Pflanzen und deren teilweise große Giftigkeit erfahren. Viele der Pflanzen ergaben aber auch sehr interessante Duftstoffe, welche unter anderem schon lange in der Parfumindustrie verwendet werden. Sehr imposant waren auch die großen und zum Teil sehr alten Bäume.

Einige Zeit sind wir auch einem kleinen Flußlauf gefolgt, der sich an mancher Stelle nur mit nassen Füßen überwinden ließ (siehe Foto vorige Seite). Aufgrund des schönen Wetters hatten wir damit aber kein Problem.

Pünktlich zum Mittag waren wir nach ca. zwei Stunden wieder in der Lodge.
Unsere Lodge

Ich denke es ist Zeit, auch einmal einen kurzen Blick in unsere Unterkunft zu werfen. Vor der Fahrt hatten wir uns schon im Internet und in Prospekten informiert, wie es denn ungefähr aussehen würde, doch die Realität war noch viel besser.

Unsere Lodge glich einem kleinen Haus. Es war alles sehr großzügig, stilvoll eingerichtet und klimatisiert. Der Blick von der Terrasse war überwältigend. Oft konnten wir von dort Tiere beobachten, einmal hatten wir sogar Affen direkt vor der Tür und ein anderes mal sollten uns Kudus überraschen, die sozusagen in unserem Vorgarten grasten.

Aus dem Bad konnte man direkt auf die Ebene schauen. Eine Außendusche vervollständigte den Luxus.
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Eingangs-, Wohnbereich
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Schlafraum
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Badezimmer
Die 2.Abendsafari
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Sonnenuntergang

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Sonnenuntergangshalt
Am Nachmittag nahm ich erst einmal ein entspannendes Bad, bevor es dann schon zu unserer zweiten Abendsafari los gehen sollte.

Diese Safari war leider nicht so erfolgreich. Bis auf einen jungen Elefanten, der sich prachtvoll vor uns aufbaute, bekamen wir nicht viel zu sehen, was uns zeigt, daß schon etwas Glück dazu gehörte, die großen Tiere zu beobachten. Einen Sonnenuntergangshalt gab es natürlich trotzdem wieder.

Aber an diesem Abend sollte noch eine andere Überraschung auf uns warten. Das Dinner wurde an diesem Abend nicht in der Lodge sondern mitten im Busch serviert. Dazu fuhren wir auf eine kleine Lichtung, wo schon das Lagerfeuer brannte und Tische und Stühle aufgebaut waren. An diesem Abend gab es unter anderem Krokodil, welches hervorragend schmeckte. Kurz vor dem Aufbruch von diesem Abendmahl bemerkten wir noch eine Hyäne, welche schon nach den Resten gierte, von denen sie aber natürlich nichts bekam.

Nach Rückkehr in die Lodge saßen wir alle noch einige Zeit um den Kamin in der Bar versammelt.
4.Tag - Donnerstag 10.Mai 2001
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Einzelnes Gnu
Wieder wurden wir durch ein unsanftes klopfen an der Tür geweckt. Kurze Zeit später saßen wir in unserem Land-Rover und waren bereit für unsere zweite Morgensafari.

Als erstes versuchten wir einen Blick auf die Leoparden zu werfen, welche sich aber wieder nicht blicken ließen. Dafür sahen wir wieder einen Elefanten, welcher diesmal aber nicht so friedlich war. In einem Moment noch ruhig an seinem Baum fressend, drehte er sich plötzlich um und kam sehr schnell auf unser Fahrzeug zugerannt. Schnell ergriffen wir die Flucht. In diesem Moment war uns allen schon etwas komisch zumute.

Unsere Geduld wurde belohnt, als wir ein einzelnes Löwenweibchen entdeckten, welches sich ruhig in der Sonne räkelte. Und da wir etwas Interessantes entdeckt zu haben schienen, kam gleich eine ganze Giraffenherde an, um das Schauspiel zu beobachten. Auch als wir die Löwin schon eine Weile verfolgten, waren die Giraffen noch neugierig hinter uns. So viele Giraffen - ein imposanter Anblick. Matthew sagte, daß er so etwas auch noch nie erlebt hatte.
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Einzelnes Gnu
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Der Angreifer
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Impalas
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Löwin
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Löwin
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Löwin und Rover
Reisebericht Südafrika Reisebericht Südafrika Reisebericht Südafrika
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Neugierige Giraffe
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Vier Giraffen
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Neun Giraffen
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Zebraherde
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Zebra mit Jungem
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Warzenschwein
Die Buschmann - Malereien

Nach dem leckeren Frühstück hatten Denise und Jens die Idee Malereien der Ureinwohner Südafrikas anzusehen. Matthew brachte uns daraufhin in ein felsiges Gelände. Dort sahen wir dann sehr sehr alte Malereien der Buschmänner. Die Zeichnungen zeigten schon Elefanten, Krokodile und andere Tiere.

Jens und Denise hatten auch zwei Flaschen Weißwein mitgenommen, die wir uns anschließend auf einem Felsen sitzend schmecken ließen. Matthew zeigte uns einige Schmetterlinge und wir bekamen einige sehr bunte Eidechsen zu sehen.

Hier entstanden auch die Sponsoren-Fotos mit Lion. Die Riegel hatten wir extra noch in Frankfurt auf dem Flughafen gekauft und bei jeder Ausfahrt dabei, doch erst hier kamen wir zu den Fotos.
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Blick über den Busch
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Jens, Denise und Marleen
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Matthew, Jens, Denise und ich
Die 3. Abendsafari

Unsere leider letzte Abendsafari rückte nun immer näher. Nach dem Lunch duschten wir und ruhten uns etwas aus. Als Marleen auf die Terrasse gehen wollte, schaute sie einigen Kudus direkt in die Augen. Schnell rannte ich mit der Kamera raus, um dieses Schauspiel festzuhalten.

Bei unserer Abendsafari hatten wir noch zwei neue Gäste. Ein Ehepaar aus der Schweiz, welches ursprünglich aus Slowenien kam und auch deutsch sprechen konnte. So machten wir es uns zu zehnt im Rover gemütlich.

Und an diesem Abend sollten wir nicht enttäuscht werden. Das beste und spannendste Erlebnis hatte man sich wohl für die letzte Nacht aufgehoben.
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Kudus direkt vor der Lodge
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Afrikanische Büffel
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Büffel und Zebras
Büffelherde und Löwenjagd
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Zebra mit Neugeborenem
Gleich zum Beginn der Safari stießen wir auf eine riesige Büffelherde. Es waren mehr als einhundert Tiere. Gleich nebenan graste eine kleinere Herde Zebras. Richard sagte uns, daß eines der Jungen (siehe Foto) wohl erst an diesem Tag geboren wurde. Und so lustig stakste es dann auch neben seiner Mutter her.

Die Büffelherde war schon ein grandioser Anblick. So viele Tiere und wir mittendrin. Von ganz jungen Tieren bis zu sehr alten Büffeln war alles vertreten.

Aber damit an diesem Abend noch nicht genug. Nachdem es dunkel war, wir unseren Sonnenuntergangshalt hinter uns hatten, entdeckten wir ein einzelnes Löwenmänchen, welches sich gerade die blutroten Vorderpfoten reinigte. Kurze Zeit später sahen wir gleich noch vier weitere Löwen, welche alle Brüder sind. Der einzelne Löwe schloß sich den vier anderen an und gemeinsam zogen sie in Richtung der Büffelherde, welche wir zuvor beobachtet hatten. Da der Löwe ein sehr vornehmes Tier ist, benutzt er natürlich die Wege, um zur Herde zu gelangen, obwohl der direkte Weg natürlich kürzer gewesen wäre. Wir fuhren deshalb mit unserem Rover neben dem Weg.
Die Löwen jagen

Wie edel dieses Tier ist, zeigte sich, als sich auf dem Weg eine schlammige Strecke auftat. Die Löwen gingen nicht direkt durch den Schlamm, sondern wichen dieser Stelle durch das hohe Gras aus.

Bei den Büffeln angekommen, warteten wir mit ausgeschaltetem Licht, um die Löwen nicht bei der Jagd zu irritieren. Da standen wir nun in völliger Dunkelheit. Um uns über einhundert Büffel und fünf hungrige Löwen. Wo diese sich aufhielten, war in diesem Moment nicht mehr zu erkennen. Ich muß zugeben, daß uns schon etwas Angst packte.

Und plötzlich hörte man nur noch tosendes Getrampel von den Büffeln. Etliche Schatten huschten um unser Gefährt herum. Doch leider hatten die Löwen diesmal kein Glück gehabt. Wir warteten auch nicht mehr länger. Matthew sagte, daß es sich jetzt stundenlang hinziehen könnte, bevor die Löwen erneut angreifen würden. In dieser Nacht sollten sie aber nichts mehr fangen.
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Löwenmännchen
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Löwenmännchen
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Chamäleon Ernest
Der letzte Abend in Sabi Sabi

Nach diesem aufregenden Erlebnis, uns steckte der Schrecken noch in den Gliedern, schauten wir nochmals beim Lager der Leoparden vorbei. Doch auch diesmal waren kein Leopard zu sehen. Für einen Abend war es auch Aufregung genug.

Auf dem Rückweg zur Lodge hielten wir noch einmal an einem Strauch, aus dem Matthew abermals ein Chamäleon hervorzauberte. Dieses nannten wir dann Ernest. Es war ein sehr freundliches Chamäleon da es uns zum Abschied winkte.

Zurück in der Lodge versammelten wir uns zum Lunch. Die Erlebnisse des Abends wurden noch einmal ausgetauscht und einige Flaschen Wein geleert.

Später setzten wir uns dann wieder um den Kamin in der Bar. Eine Flasche Wein nach der anderen wurde ausgegeben und wir hörten schon bald auf zu zählen. Es war eine sehr lustige Runde.

Übrigens wollte uns niemand dort glauben, daß Marleen und ich kein Paar seien, sondern nur gute Freunde. Man fand es außerordentlich gut, daß es so etwas gibt und trotzdem wurden fast Wetten darauf abgeschlossen, ob denn irgendetwas zwischen uns geschehen würde oder nicht, wie immer die Anwesenden dies auch kontrollieren wollten.

Kurz nach 24 Uhr gingen wir dann ins Bett, um wenigstens noch einige Stunden Schlaf zu haben. An diesem Abend wurde noch der Plan gefaßt, am nächsten (letzten) Morgen die Hippos (Nilpferde) besuchen zu gehen.
5.Tag - Freitag 11.Mai 2001
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An diesem Morgen wurden wir erst gegen 5:45 Uhr durch das laute Klopfen geweckt. Marleen sagte mir aber, daß sie schon vorher durch ein lautes Brüllen wach geworden ist. Ich hatte mal wieder alles verschlafen.

Beim Morgenkaffee erfuhren wir dann, warum wir so spät geweckt wurden. Drei der fünf Löwen hatten unserer Lodge einen Besuch abgestattet und man wollte warten, bis sie weitergezogen waren, bevor man die Touristen frei herumlaufen ließ.

Unsere letzte Safari führte uns in Richtung des Sabie - River. Unterwegs trafen wir noch eine kleine Gruppe Nashörner, ein Männchen mit zwei Weibchen und zwei Jungen.

Am Fluß angekommen mußten wir erst einmal nasse Füße in Kauf nehmen, bevor wir die Nilpferde sehen konnten. Matthew ging voran, um nachzusehen, ob sich noch irgendwo etwas versteckt. Immerhin konnten auch Krokodile und ähnliches in der Nähe sein. Auch die Nilpferde selbst sind recht gefährliche Tiere.

Zum Abschluß der Safari und zum Trocknen der Füße gönnten wir uns noch ein Glas Champagner bevor wir in die Lodge zurückfuhren.
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Am Sabie - River
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Am Sabie - River
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Matthew hält Ausschau
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Die Hippos
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Die Hippos
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Abschieds - Champagner
Letzte Stunden und Abflug nach Kapstadt
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Vor unserer Lodge
Auf der nächsten Seite finden sich noch einige Eindrücke aus unserer Lodge. Eine wundervolle komfortable Anlage inmitten südafrikanischer Wildnis. Ganz besonders möchte ich auch die Gastfreundschaft und hervorragende Küche loben.

Nach der letzten Safari hatten wir noch einmal Zeit fürs Frühstück und anschließend mußten wir schon unsere Koffer packen. Der Abschied fiel schwer, trotzdem wurden wir um 11 Uhr zum Flughafen Skukuza gebracht. Aber wir durften den Kopf nich hängen lassen, schließlich hatten wir noch vier Tage in Kapstadt vor uns.

Von Skukuza flogen wir um 12:05 Uhr nach Johannesburg, wo wir um 13:20 Uhr landeten. Von dort ging es um 15:00 Uhr weiter nach Kapstadt.

Und so landeten wir am 11.Mai 2001 um 17:10 Uhr in Kapstadt - aus der Wildnis direkt in die Weltmetropole. Eine kleine Umstellung in unserem Innern war schon nötig. Wir hatten uns aber schnell daran gewöhnt.
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Speiseraum
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Der Pool
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Unsere Lodge
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Grill- und Dinnerplatz
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Der Pool
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Die Eingangshalle der Bush Lodge
5.Tag - Freitag 11.Mai 2001 - Ankunft in Kapstadt

Am späten Nachmittag landeten wir in Kapstadt bei herrlichem Sonnenschein. Am Flughafen wurden wir schon erwartet, anschließend wurden wir direkt in unser Hotel gefahren.

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Kapstadt - Unser Hotel das Cape Grace
Erste Eindrücke von Kapstadt
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Unser Hotel Cape Grace
Auf der Fahrt vom Flughafen zum Hotel durchquerten wir ausgedehnte Slum-Gebiete. Die erste und dritte Welt liegen hier wirklich sehr nah beieinander. Dieser erste Eindruck von Kapstadt war natürlich nicht gerade der Beste.

Doch je näher man dem Zentrum kommt, desto schöner wird die Stadt und langsam bekommt man auch einen Eindruck davon, warum Kapstadt zu den schönsten Städten der Welt gezählt wird.

Umgeben von vier Bergen (am schönsten natürlich der Tafelberg) breitet sich Kapstadt bis zum Meer aus. Das "Cape Grace", unser Hotel, liegt direkt an der Victoria & Alfred Waterfront, dem wohl schönsten Viertel von Kapstadt.

Nach dem Einchecken und einem kurzen Rundgang im Hotel, genossen wir erst einmal die Ruhe und den Ausblick aus unserem Zimmer. Schauten wir nach links, sahen wir auf den Tafelberg, sahen wir nach rechts, blickten wir auf den Hafen. Leider störten einige Baustellen dieses Bild, welche uns aber sonst nicht weiter ärgerten.
Erster Abend in Kapstadt
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Flur im Hotel Cape Grace
Das "Cape Grace" wurde von einer englischsprachigen Fachzeitschrift (mit der höchsten je erreichten Punktzahl) zum besten Hotel der Welt gewählt. Wir waren sehr stolz darauf in so einem Haus untergebracht zu sein.

Nach einer Dusche unternahmen wir einen kurzen Spaziergang über die V&A Waterfront. Die Waterfront wird von einem großen Shopping-Center beherrscht, um das sich eine Vielzahl an Kneipen, Restaurants und anderen Geschäften sammelt. Da die Geschäfte hier bis 21 Uhr geöffnet haben, konnten wir schon einen ersten Einblick darin nehmen. Ein wahres Vergnügungsviertel.

Wir beschlossen den Abend in der hoteleigenen Bar "Bascule". Diese Bar ist wegen ihres großen Whisky-Angebotes (über 500 Sorten) weltweit bekannt. Der teuerste Whisky kostete nicht weniger als 15000 Rand (umgerechnet ca. 5000,-DM) pro Glas. Diesen probierten wir natürlich nicht, wir begnügten uns mit der Weinkarte. Nach einer Flasche Rotwein begaben wir uns auf unser Zimmer, um für den nächsten Tag etwas ausgeruht zu sein.
6.Tag - Samstag 12.Mai 2001

An diesem Morgen mußten wir auch wieder recht zeitig aufstehen, da unsere Fahrt zum Kap der guten Hoffnung bevorstand. Nach einem hervorragenden Frühstück wurden wir kurz nach 9 Uhr abgeholt.

Unser erster Halt brachte uns an einen Strand, von dem man einen wunderschönen Blick auf die 12 Apostel (Felsenformation) hat. Wir erfuhren, daß man an diesen schönen Stränden nur selten baden kann, da da Wasser das ganze Jahr über recht kühl ist.

In Hout Bay, einer kleinen Bucht, wo auch heute noch die Fischindustrie vorherrscht, hatten wir unseren zweiten Stop.
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In Kapstadt
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Die 12 Apostel
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Hout Bay
Am Kap der guten Hoffnung

Gegen Mittag erreichten wir das Kap, welches mitten in einem karg bewachsenen Naturschutzgebiet liegt. Auf der Fahrt erfuhren wir einige interessante Dinge über die Entdeckung und die Besiedlung des Kaps.

Am Kap treffen zwei Ozeane aufeinander - der Indische und der Atlantische Ozean. Das Kap der guten Hoffnung ist aber noch nicht die südlichste Spitze Afrikas, diese liegt weiter östlich - das Kap Agulhas.

Nach dem Aufstieg (man hätte auch mit einer Bahn fahren können) zur Spitze bot sich uns ein wunderschöner Ausblick über Meer und Land. Zum Mittag tranken wir ein kühles Glas Bier, welches uns anschließend recht müde machte.
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Blick vom Kap
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Blick vom Kap
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Blick vom Kap
Die Pinguinkolonie
Unser nächster Halt brachte uns zu einer der drei Pinguinkolonien auf der Kap-Halbinsel. Insgesamt leben in dieser Kolonie über 3000 Pinguine.

Bei den Pinguinen handelt es sich um den Afrikanischen Pinguin (Brillenpinguin). Die meisten der niedlichen Vögel waren gerade mit dem Brüten beschäftigt, was uns bei der großen Hitze schon etwas verwunderte.
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Pinguin mit Ei
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Frisch aus dem Wasser
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Pinguin mit Jungen
Im botanischen Garten
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Ein Feigenbaum
Der Halt im botanischen Garten war eigentlich viel zu kurz. Man bräuchte schon mindestens einen ganzen Tag, um sich alles anzusehen, wir haben nur ca. eine halbe Stunde dort verbracht.

Im Garten sind Pflanzen der ganzen Welt zusammengetragen. Auch Eichen, die wegen der Weinfassherstellung nach Südafrika gebracht wurden, sind hier zu finden. Leider konnte man aus diesen Eichen trotzdem keine Fässer herstellen, da sie zu schnell wachsen und das Holz zu weich wird. Das Eichenholz wird heute immer noch aus Europa importiert.

Im botanischen Garten findet man eine Vielzahl an Bänken an deren Rückenlehne Namen und Daten angebracht sind. Einige Menschen lassen nach dem Tod ihre Asche im Garten verstreuen und zum Gedenken wird eine Bank für sie aufgestellt. Wie wir fanden, eine sehr schöne Möglichkeit, um an die Toten zu erinnern.

Unsere Rundfahrt nahm damit auch schon ihr Ende und gegen 17 Uhr waren wir wieder im Hotel.
2. Abend in Kapstadt

Mit der Ausfahrt am Samstag endete auch unser vorgegebenes Programm. Die nächsten zwei Tage standen uns für eigene Aktionen zur Verfügung. An erster Stelle unserer Pläne stand natürlich eine Fahrt auf den Tafelberg. Leider war jedoch die Kabelbahn defekt und wir schauten jeden Tag, ob sie wieder fährt. Aber so viel Glück hatten wir nicht.

Für den Sonntag nahmen wir uns auf jeden Fall einen Besuch des größten Trödelmarktes in Kapstadt vor. Er fand nur unweit vom Hotel statt.

Den zweiten Abend in Kapstadt wollten wir aber nicht ohne Essen beenden. So begaben wir uns in ein Restaurant direkt im Aquarium. Dieses liegt nicht weit vom Hotel und man hat einen schönen Ausblick auf dieses und den Tafelberg. Von dort beobachteten wir den Tafelberg, wie er im Sonnenuntergang rötlich erglühte, um etwas später im Grau der Nacht unterzutauchen.

Ich bestellte mir ein traditionelles südafrikanisches Essen - Lammfleisch in einer würzigen Sauce mit süßen Kartoffeln. Marleen nahm leckeren Butterfisch.

Man könnte nun meinen, daß diese Aufenthalte in Restaurants und Bars sicher etwas teuer wären, doch (auch zu unserem Erstaunen) war alles recht preiswert. Der günstige Wechselkurs machte es möglich. Auch von dieser Seite ist Südafrika ein ideales Urlaubsland.

Nach diesem köstlichen Essen beendeten wir den Abend wieder in der "Bascule"-Bar. Wieder einmal sollte eine gute Flasche Rotwein dem Abend den richtigen Abschluß bringen.
Unser Zimmer
Hier erst einmal ein kurzer Blick in unser Zimmer im "Cape Grace". Die Zimmer sind, wie das gesamte Hotel, sehr stilvoll eingerichtet und bieten für zwei Personen ausreichend Platz.

Das Hotel bot natürlich auch alle Annehmlichkeiten, die man sich in einem Hotel vorstellen kann. Das meiste war aber nicht kostenlos, doch einen Schluck aus der Minibar gönnten wir uns schon ab und zu.
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Das Badezimmer
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Wohn- und Schlafraum
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Blick aus dem Fenster
Das "Cape Grace" bei Nacht

Dieser Blick bot sich uns vom Restaurant im Aquarium. Die schöne Yacht im Vordergrund gehörte übrigens zum Hotel und wenn man wollte, konnte man sie zu allen möglichen Zwecken mieten.

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Kapstadt - Das Cape Grace bei Nacht
7.Tag - Sonntag 13.Mai 2001

Am Sonntag haben wir erst einmal etwas länger geschlafen, bevor wir uns nach dem Frühstück auf den Weg zum Trödelmarkt machten.

Auf dem Trödelmarkt gab es eine Menge afrikanisches Kunsthandwerk. Viele geschnitzte Figuren und sehr schöne Skulpturen aus Stein. Ich kaufte mir dort eine geschnitzte Giraffe, welche später gerade so in Marleens Koffer passen sollte.

Zurück vom Trödelmarkt begaben wir uns an die V&A Waterfront, wo wir uns unter das Volk mischten. Auch am Sonntag haben alle Geschäfte geöffnet und Livemusik verbreitete zusätzlich gute Stimmung.
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V&A Waterfront
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V&A Waterfront
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Ich war auch dort
V&A Waterfront
Den restlichen Sonntag verbrachten wir ganz gemütlich an der Victoria & Alfred Waterfront. Es gab ja auch eine Menge zu sehen.

Am Nachmittag kauften wir uns dann Karten für eine Ausfahrt mit einem Segelschiff. Auf dieser Champagner Tour, wie es genannt wurde, konnte man so viel Champagner trinken, wie man wollte. Um 16 Uhr startete unser kleiner Segeltrip und wir konnten Kapstadt aus einer uns völlig neuen Perspektive sehen.
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Unser Segelboot
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Im Shoppingcenter
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V&A Waterfront
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Blick auf Kapstadt und Tafelberg
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Blick zum Hafen
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Auf dem Segelboot
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Robben am Pier
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Sonnenuntergang
3. Abend in Kapstadt
Nach dem Ausflug mit dem Schiff, wurde es Zeit etwas zu essen. Dazu gingen wir wieder in das Restaurant am Aquarium.

Beim Essen mußte man ständig ein Auge auf die Möwen werfen, da man sich nicht sicher sein konnte, ob sie jeden Moment auf dem Teller sitzen.

Gegen 21 Uhr gingen wir wieder in die Hotelbar. Diesmal probierten wir gleich zwei Flaschen Wein und fielen danach müde ins Bett.
Reisebericht Südafrika
Sonnenuntergang
Reisebericht Südafrika
Lauernde Möwe
Reisebericht Südafrika
V&A Waterfront bei Nacht
8.Tag - Montag 14.Mai 2001
Der letzte komplette Tag in Kapstadt. Für den Vormittag hatten wir uns einen Besuch im Two Oceans Aquarium vorgenommen, Nachmittags stand Shoppen auf dem Plan, schließlich brauchte man ja auch einige Mitbringsel.

Unser erster Weg nach dem Frühstück führte uns also ins Aquarium. Dort konnten wir eine große Zahl der Meeresbewohner aus nächste Nähe betrachten.
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Im Two Oceans Aquarium
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Hummer
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Pinguine
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Seetangwald
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Haie
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Seetangwald
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Rochen
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Seeschlange
Fußmarsch durch Kapstadt

Nach dem Besuch des Aquariums wollte sich Marleen erst einmal eine Weile hinlegen, da es ihr nicht so gut ging. Also gingen wir ins Hotel zurück und ich beschloss, allein eine Runde durch Kapstadt zu drehen.

Ich hatte insgesamt zwei Stunden Zeit, bevor ich wieder im Hotel sein wollte. Also machte ich mich auf den Weg, um schnell einen Blick ins Stadtzentrum zu werfen.

Neben klassischer Architektur finden sich eine Menge moderne Gebäude. Eine richtige Metropole eben.

Nach knapp zwei Stunden war ich dann auch zurück und Marleen ging es nach der kurzen Pause auch besser.
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Kapstadt
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Kapstadt
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Kapstadt
Letzter Nachmittag in Kapstadt
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Kapstadt
Der Nachmittag gehörte allein den Geschäften an der Waterfront. Einige Geschenke mußten noch besorgt werden. Wir mußten feststellen, daß wir gleich alles auf dem Trödelmarkt hätten kaufen sollen, da die Geschäfte drei- bis viermal so teuer waren. Nach einigem Suchen fanden wir dann aber doch noch einen günstigen Laden, wo wir noch einige Kunstgegenstände kauften.

Der Besuch in einem Weinladen war natürlich auch Pflicht. Einige gute Flaschen Wein wanderten dann auch in unser Gepäck. Der südafrikanische Wein ist wirklich hervorragend.

Am Abend gingen wir dann in ein Pub, wo wir ein leckeres Essen zu uns nahmen und abschließend einen Jägermeister tranken.

Und auch unser letzter Abend sollte uns in die Hotelbar führen, wo wir uns noch einmal eine Flasche Wein schmecken ließen und zum Abschluß trank ich auch noch ein Glas guten Whisky.
9.Tag - Dienstag 15.Mai 2001

Unser letztes Frühstück im Hotel füllte uns noch einmal die Mägen, bevor wir dann ans Kofferpacken gingen. Die Mitbringsel und der Wein füllten unsere Koffer gut, aber wir habe alles untergebracht.

Nach dem Auschecken wurden wir kurz nach 12 Uhr abgeholt und zum Flughafen gefahren. Schweren Herzens traten wir diesen Weg an. Nun war der Urlaub vorbei.

Um 15 Uhr sollte unser Flieger nach Johannesburg starten, doch leider klappte nicht alles so Reibungslos wie auf dem Hinflug. Die Maschine rollte schon in Richtung Startbahn, als man bemerkte, daß etwas nicht stimmte und noch einmal zurückfuhr. Alle Passagiere mußten wieder aussteigen. Die Reparatur sollte ca. anderthalb Stunden dauern.
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Kapstadt
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Kapstadt
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Kapstadt
Der Rückflug

Mit dieser Panne hatten wir ein kleines Problem, da wir ja unseren Anschlußflug in Johannesburg bekommen mußten. Aber wir wurden so schnell wie möglich in eine andere Maschine verfrachtet und der Anschlußflug wartete auf uns.

Um ca. 20 Uhr hoben wir dann in Johannesburg in Richtung Frankfurt ab, wo wir am nächsten Morgen gegen 6:30 Uhr landeten. Von dort startete unser Flug um 9:20 Uhr in Richtung Berlin, wo wir kurz nach 10 Uhr ankamen.

Insgesamt hatten wir damit eine Reise hinter uns, welche unbedingt empfehlenswert ist. Südafrika ist auf jeden Fall eine weitere Reise wert und wir wollen unbedingt wieder einmal dort hin.
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Kapstadt
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Kapstadt
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Castle Of Good Hope
Ende
 
Diese Reise könnte man jedes Jahr machen...

Diese Seiten wurden von René Schlesinger erstellt.
Sämtliche Bilder wurden von René und Marleen aufgenommen.

Kontakt:

e-mail: webmaster@schlesi-web.de

Auch zum Abschluß des Berichts noch einmal vielen Dank an Nestle - Lion und Windrose, ohne deren Hilfe wir die Reise nicht hätten machen können.

Und ich danke ganz speziell Marleen, weil sie mir dieses Erlebnis verschafft hat.
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