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letzte Aktualisierung:
2017-03-22 08:50


Reiseberichte

Rundreise Deutschland 18. - 29. September 2006
Reisebericht Rundreise Deutschland
Wartburg in Eisenach
2006 wollten wir, dass heißt Nadine und ich, unseren Urlaub mal wieder mit einer Rundreise durch Deutschland verbinden. Zum einen wollte ich noch einmal unser Auto nutzen (noch haben wir es, ein neues wird nicht mehr angeschafft) und zum anderen kann man so eine Tour auch gleich mit dem Besuch bei einigen Freunden verbinden.

Unsere Tour war bis kurz vor der Abfahrt nur zum Teil geplant. Wir wussten, dass wir nach Wernigerode in den Harz und nach Bonn zur Guggenheim-Ausstellung wollten. Entsprechend wurden hier auch Unterkünfte gebucht.

Dass wir nach Mainz, in die Nähe von Heidelberg und in die Nähe von Stuttgart fahren, um Freunde zu besuchen, wussten wir auch. Hier brauchten wir keine Unterkünfte, unseren netten Gastgebern zum Dank!

Schließlich blieben noch zwei Tage ungeplant. Da wir irgendwie von Stuttgart wieder nach Berlin zurück mussten, fuhren wir kurz entschlossen über Thüringen und blieben dort noch zwei Tage in Eisenach.

Und nun viel Spass beim Lesen...

Stationen Deutschland 2006
Mit Auswahl der Stationen
gelangen sie direkt zu dem entsprechenden
Abschnitt des Reiseberichts:

Wernigerode im Harz

Bonn und Königswinter

Mainz

Heidelberg

Ludwigsburg bei Stuttgart

Eisenach in Thüringen

1. Tag - Montag 18. September 2006 - Wernigerode

Gegen 12:30 Uhr sind wir von Berlin in Richtung Harz losgefahren. Das Wetter war schön und die Fahrt war problemlos. Gegen 15:30 Uhr sind wir nach einigen Verirrungen in Wernigerode selbst (Umleitungen und eigentlich nur Einbahnstraßen) bei unserer Unterkunft angekommen - dem "Ratsstübchen" (www.ratsstuebchen.de) - mitten im Zentrum von Wernigerode (www.wernigerode.de) ganz in der Nähe des Marktplatzes mit dem bekannten Rathaus gelegen. Man ließ uns auch gleich ein und wir waren sehr überrascht von dem schönen Zimmer. Das Zimmer hatten wir über das Internet gebucht. Leider hatten wir in der Vergangenheit nicht immer Glück mit Buchungen über das Internet, darum waren wir um so erfreuter, dass es diesmal sogar besser war, als wir es uns dachten.

Nachdem wir uns ein wenig eingerichtet hatten, streiften wir etwas durch die Stadt. Als erstes ist uns eine Menge Polizei aufgefallen, welche durch Wernigerode patroullierte. An jedem Zugang zum Marktplatz stand Polizei. Wir erfuhren bald, dass für den frühen Abend eine Demonstration auf dem Markplatz geplant war.

Neben dem Marktplatz gibt es in Wernigerode eine Menge kleiner Straßen und Gassen, welche von alten Fachwerkhäusern gesäumt sind zu sehen. Die meisten der Fachwerkhäuser sind auch wieder sehr schön hergerichtet. Ein sehr gemütliches Städtchen. Zwischenzeitlich war es dann schon etwas dunkel geworden und wir entschieden uns im "Ratsstübchen" zu essen. Das Wetter war noch so gut, dass wir uns draußen hinsetzen konnten. Das Essen war sehr gut und auch das Bier schmeckte. Nach dem Essen drehten wir im Dunkeln noch eine kleine Runde durch die Stadt. Von der Demonstration war im Übrigen nicht vile zu sehen. Später gingen wir dann auf unser Zimmer und tranken noch eine Flasche Wein, welche wir irgendwie ohne Korkenzieher öffnen mussten. Wir merkten uns, dass wir zukünftig unbedingt einen Korkenzieher mitnehmen müssen.
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Marktplatz und Rathaus
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Fachwerkhaus in Wernigerode
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Gasse bei Nacht
2. Tag - Dienstag 19. September 2006 - Wernigerode

Am nächsten Morgen standen wir gegen 09:00 Uhr auf. Im "Ratsstübchen" selbst gab es kein Frühstück. Dies hat man aber sehr gut gelöst, indem man Gutscheine für eines der Cafés bekam, welche sich im näheren Umkreis des "Ratsstübchens" befinden. Wir entschieden uns für das Café Burgstraße, wo wir dann auch ein reichhaltiges Büffett fanden - sehr zu empfehlen.

Nach dem Frühstück spazierten wir gemütlich zum Schloss Wernigerode (www.schloss-wernigerode.de), welches über der Stadt gelegen ist. Der Weg ist aber nicht allzu weit und der Aufstieg auch nicht sonderlich beschwerlich. Bei herrlichem Sonnenschein oben angekommen, genossen wir den Ausblick auf die Umgebung und die Stadt. Der Ursprung des Schlosses liegt schon im Mittelalter und seitdem sammelten sich hier viele verschiedene Stile zu einem imposanten Ensemble. Ein Rundgang durch das Schloss lohnt sich allemal. Neben einer sehr schönen Schlosskirche gibt es einige wunderbar ausgestattete Räume zu besichtigen. Beeindruckend ist vor allem der Festsaal.

Nach dem Rundgang durchs Schloss liefen wir wieder Talwärts. Es war nun früher Nachmittag und wir überlegten, was wir als nächstes tun könnten. Wir entschieden uns für eine Fahrt nach Thale. Als erstes versuchten wir mit den öffentlichen Verkehrsmitteln dorthin zu gelangen, was wir nach einem Besuch beim Bahnhof wegen der Fahrzeiten mit dem Bus aber ablehnten. Eine Bahnfahrt war noch weniger möglich. Also fuhren wir mit dem Auto.
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Schloss Wernigerode
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Im Schloss
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Im Schloss
Thale im Harz
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In Wernigerode
Gegen 15:00 Uhr erreichten wir Thale, wo wir das Auto kostenlos gleich in der Nähe der Seilbahnen zum ca. 450m hohen Hexentanzplatz und zur Rosstrappe parken konnten. Wir entschieden uns für eine Seilbahnfahrt zum Hexentanzplatz. Oben angelangt hatten wir einen wunderbaren Ausblick auf Thale und das Bodetal. Ausser dem Ausblick gab es allerdings nicht allzuviel zu sehen. Die wenigen Händler in den herumstehenden Buden waren schon dabei ihre Sachen zu packen. Für ein Bier und eine Bratwurst reichte es aber noch. Wir wanderten dann noch etwas herum - zum "Harzer Bergtheater" und zur "Walpurgishalle" (ein kleines Museum über die Sage vom Hexensabbat), welches aber auch schon geschlossen hatte. Einen kleinen Tierpark gibt es am Hexentanzplatz auch, welchen wir aber nicht besuchten. Nach diesem etwas enttäuschenden Rundgang (irgendwie hatten wir mehr erwartet), fuhren wir mit der Seilbahn wieder zurück ins Tal. Bei der Rückfahrt nach Wernigerode machten wir noch einen Halt an der Rappbodetalsperre.

Wieder in Wernigerode angekommen, war es bereits dunkel und wir gingen im "Kleinen Paradies" essen. Eine sehr gemütliche Kneipe im Zentrum von Wernigerode, welche sehr gut besucht war. Es gab hier eine hervorragende Kürbis-Kartoffelcreme-Suppe. Nach dem Essen setzten wir uns noch auf ein Bier ins "Ratsstübchen" bevor wir unser Zimmer aufsuchten.
3. Tag - Mittwoch 20. September 2006 - Wernigerode - Bonn

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Schloss Wernigerode

Am nächsten Morgen gingen wir ins Schlemmerstübchen gleich gegenüber dem "Ratsstübchen" frühstücken. Leider war das Frühstück hier nicht so gut wie am Vortag im Café Burgstraße. Nach dem Frühstück liefen wir noch etwas durch Wernigerode und machten uns gegen 09:30 Uhr auf die Weiterfahrt in Richtung Bonn.

In Bonn kamen wir gegen 15:00 Uhr an und fanden unser, bereits vor der Reise online gebuchtes Hotel "Rheinland" (www.rheinland-hotel.de), direkt an der Kennedybrücke gelegen, sofort. Das Hotel hatten wir über das Internetportal der Stadt Bonn (www.bonn.de) im Rahmen eines Angebots zur Guggenheim-Ausstellung in der Kunst- und Ausstellungshalle gebucht. Im Paket waren auch die Eintrittskarten für die Ausstellung und Fahrkarten für die öffentlichen Verkehrsmittel. Nachdem wir dann auch einen Parkplatz gefunden hatten, belegten wir erst einmal unser Zimmer, welches sehr ruhig auf der Rückseite des Hotels an einem Hinterhof lag.

Nachdem wir uns kurz frisch gemacht hatten, nahme wir das Willkommens-Prospekt und liefen den dort vorgeschlagenen Rundgang durch die Bonner city ab. Mit diesem gut zweistündigen Rundgang sahen wir fast alles Sehenswerte in Bonn. Vor allem die Altstadt ist sehenswert, wo neben dem Münster, der Universität und dem alten Rathaus noch einige alte Häuser zu sehen sind. Zum Abendessen besorgten wir uns einige leckere Sachen, welche wir dann später in unserem Zimmer aßen.
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Park vor der Universität
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Akademisches Kunstmuseum
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Münsterplatz
4. Tag - Donnerstag 21. September 2006 - Bonn
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Akademisches Kunstmuseum
Nach dem einfachen aber zweckmäßigen Frühstück im Hotel machten wir uns mit der U-Bahn auf in Richtung Museumsmeile zur Guggenheim-Ausstellung in der Kunst- und Ausstellungshalle. Die U-Bahn ist in Bonn übrigens eine normale Straßenbahn, welche nur manchmal unterirdisch fährt. Das verwirrt auf den Netzplänen ungemein, wenn man es nicht weiß.

Die Kunst- und Ausstellungshalle ist ein sehr moderner Bau etwas außerhalb der City gelegen. Die Guggenheim-Ausstellung zeigte einige der wichtigsten Werke der modernen Kunst und war für uns sehr interessant. Die Sammlung Guggenheim war für uns eine sehr gute Ergänzung zu den Werken, welche in der MoMA-Ausstellung in Berlin gezeigt wurden.

Gegen 13:00 Uhr waren wir zurück im Hotel, um dann gleich zum Rhein zu schlendern und von dort eine Schifffahrt Rheinaufwärts in Richtung Bad Honneff zu machen. Eine Schifffahrt von Bonn aus zu starten war gar nicht so einfach, da die Schiffe eher wie im Liniendienst fahren und eine Rundfahrt mehr als 4 Stunden in Anspruch nimmt. Kürzere Fahrten waren im September nicht möglich, so dass wir von Bad Honneff aus mit unseren Tickets mit der U-Bahn zurück nach Bonn fuhren.
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Museumsmeile Bonn
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Museumsmeile Bonn
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Museumsmeile Bonn
Gegen 17:00 Uhr trafen wir uns mit Daniel (ein Freund aus der Abiturzeit) im "Bahnhöfchen" am Rhein in der Nähe der Kennedybrücke auf ein Bier. Am Abend liefen wir noch etwas durch Bonn und aßen dann wieder im Zimmer.
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Auf dem Schiff
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Rheinufer
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Der Rhein
5. Tag - Freitag 22. September 2006 - Königswinter - Mainz
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Burgruine Drachenfels
Nach dem Frühstück im Hotel fuhren wir am Rhein entlang in Richtung Süden. In Königswinter stoppten wir, um uns den Drachenfels (www.drachenfels.net) mit der alten Burgruine und dem Schloss Drachenburg anzusehen. Auf den Gipfel des Drachenfels gelangt man mit einer Zahnradbahn. Wir entschieden uns, mit der Bahn nach oben zu fahren und nach unten zu laufen, da das Schloss auf halber Höhe liegt. Vom Gipfel hatten wir einen herrlichen Ausblick auf den Rhein und bis nach Bonn. Nachdem wir ein wenig auf der Burgruinen herumgeklettert waren, liefen wir bergab zum Schloss Drachenburg.

Das Schloss Drachenburg (www.schloss-drachenburg.de) entstand erst in der Zeit von 1882 bis 1884 (erbaut von einem Börsenmakler), obwohl die alten Mauern etwas anderes vermuten ließen. Ein außergeöhnlicher verspielter Bau mit einem schönen Park. Leider fanden gerade Bauarbeiten statt, so dass man nur wenige Teile des Schlosses ansehen konnte. In der Vorburg besuchten wir das Museum zur Geschichte des Naturschutzes, wo kompakt informiert wird, leider aber nur teile des Naturschutzes erwähnt werden.

Auf dem weiteren Weg abwärts kamen wir noch an der Nibelungenhalle vorbei, welche wir uns aber auf Grund des Eintrittspreises nicht ansahen. Gegen 14:00 Uhr waren wir wieder am Fuß des Berges angekommen und setzten unsere Reise nach Süden fort.
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Drachenfelsbahn
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Blick auf Schloss Drachenburg
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Blick auf die Vorburg
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Venusterrasse
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Eingang zum Schloss
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Venus
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Burgruine Drachenfels
Unser Ziel für den Tag war Mainz. Da wir noch etwas Zeit hatten, machten wir einen Abstecher an die Mosel, um dort in Bremm beim Wingut Franzen (www.weingut-franzen.de) einige Flaschen Riesling zu kaufen. Sehr empfehlenswerter Wein übrigens, wir kannten ihn vorher schon.

Ankunft in Mainz

Gegen 18:30 kamen wir dann in Mainz (www.mainz.de) bei Susi und Thomas an, wo wir auch übernachtet haben. Der hervorragenden Idee unserer Gastgeber haben wir es zu verdanken, dass wir am Abend ein kleines Picknick am Rheinufer mit Federweißer und selbstgebackenem Zwiebelkuchen erlebten.
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Ballplatz in Mainz
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Narrenbrunnen
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Mainzelmännchen
6. Tag - Samstag 23. September 2006 - Mainz - Wiesloch
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Christuskirche in Mainz
Den Tag starteten wir mit einem herzhaften Frühstück, um danach mit unseren Gastgebern einen fachmännisch geführten Rundgang durch Mainz zu erleben.

Mainz hat eine wundervolle Altstadt mit vielen Kirchen, dem Dom und vielen kleinen Gässchen. Einen großen Teil davon haben wir uns angesehen. Weniger spektakulär aber Sehenswert ist auch die Mündung des Main in den Rhein.

Nach dem Marsch durch Mainz konnten wir zwar nicht nachvollziehen, wie viele Kilometer wir gelaufen waren, doch waren wir mächtig erschöpft. Trotzdem mussten wir weiter und fuhren gegen 17:30 Uhr in los in Richtung Wiesloch nahe Heidelberg.


Die Fahrt dauerte nicht allzulang, so dass wir gegen 19:00 Uhr in Wiesloch bei Familie Lehmann (www.lehmannkids.de) ankamen, wo wir für die nächsten beiden Tage Unterkunft finden sollten.
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In der Mainzer Altstadt
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Mainzer Dom
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Marktplatz
7. Tag - Sonntag 24. September 2006 - Heidelberg

Am Sonntag schliefen wir erstmal ordentlich aus und fuhren dann mit Familie Lehmann inklusive ihrer beiden Kinder auf den Königstuhl bei Heidelberg. Dort besuchten wir mit den Kindern erst einmal das Heidelberger Märchenparadies (www.maerchenparadies.de). Anschließend fuhren wir mit der Bergbahn (www.bergbahn-heidelberg.de) ins Tal nach Heidelberg. Zu Heidelberg (www.heidelberg.de) braucht man wohl nicht viel zu sagen. Wunderbare Stadt links und rechts des Neckar. Da wir das Schloss schon bei einem früheren Aufenthalt besucht hatten, spazierten wir etwas durch die Stadt. Im Coyote Cafe Heidelberg aßen wir ein etwas verspätetes Mittag. Anschließend ging es weiter am Neckar entlang und schließlich zurück mit der Bergbahn auf den Königstuhl.
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Bergbahn zum Königstuhl
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Kornmarkt und Schloss
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Karl-Theodor-Brücke
8. Tag - Montag 25. September 2006 - Gerlingen

Heute hieß es Abschied nehmen von Heidelberg und Wiesloch. Das nächste Etappenziel hieß Gerlingen bei Stuttgart, wo wir bei Claudia und Reiko unterkommen sollten. Den Weg dorthin fuhren wir nicht über die Autobahn sondern über Landstraßen, um uns noch ein wenig in der Gegend umzusehen. Neben einigen alten Burgen, gibt es zwischen Heidelberg und Stuttgart hauptsächlich kleinere Orte und vor allem Weinberge zu sehen. Nach dem einen oder anderen Zwischenstop kamen wir gegen 17:00 Uhr in Gerlingen an. Am Abend gingen wir mit unseren Gastgebern in einem kleinen, sehr schmackhaften und preiswerten Bistro in Gerlingen essen.
9. Tag - Dienstag 26. September 2006 - Ludwigsburg
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Residenzschloss
Da wir Stuttgart schon kannten und auch das gute Wetter eine Pause einlegte, entschieden wir uns, nach Ludwigsburg (www.ludwigsburg.de) zu fahren, um uns das Residenzschloss anzusehen. Für kleines Geld bekamen wir dort eine interessante Führung in kleiner Gruppe (6 Personen) durch das Schloss. Um in den Garten des Schlosses ("Blühendes Barock") zu gelangen wäre wieder ein Eintritt fällig gewesen, weshalb wir lieber einen Spaziergang zu den anderen Schlössern in Ludwigsburg machten. Den Garten am Schloss, wo im Herbst auch immer eine Kürbisausstellung zu sehen ist, hatte ich außerdem bereits ein Jahr zuvor gesehen.
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Schloss Favorite
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Park am Schloss Favorite
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Schloss Monrepos
Gleich neben dem Residenzschloss liegt das Schloss Favorite in einem ausgedehnten Park. Der Park ist ein großes Freigehege für heimisches Wild, welches wir auch beobachten konnten.

Vom Schloss Favorite führte uns der Weg weiter zum Schloss Monrepos, welches sehr idyllisch an einem kleinen See liegt. Hier zogen dann sehr dunkle und große Wolken auf und wir waren einige Kilometer entfernt vom Auto, so dass wir einen zügigen Rückweg angetreten haben. Noch trocken erreichten wir das Auto und fuhr zurück nach Gerlingen.
10. Tag - Mittwoch 27. September 2006 - Eisenach
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Wartburg Eisenach
Für die nächsten Tage hatten wir vor dem Urlaub noch nichts geplant, trotzdem hieß es Abschied nehmen. Da sich der Urlaub dem Ende näherte und wir nach Berlin zurück wollten, entschieden wir uns, noch zwei Tage in Eisenach in Thüringen zu verbringen. Die Fahrt dorthin verlief dank der neuen Autobahn A71 unbeschwert.

Gegen 17:00 Uhr kamen wir in Eisenach (www.eisenach.de) an. Da wir hier noch keine Unterkunft hatten, steuerten wir als erstes die Touristeninformation im Zentrum an. Dort half man uns auch sofort weiter und bot uns mehrere Unterkünfte an. Wir entschieden uns für eine Jugendstilvilla in einer ruhigen Gegend. Die Buchung wurde sofort vorgenommen. In der Villa angekommen erklärte man uns aber, dass gar keine Zimmer mehr frei seien. Das war natürlich ärgerlich. Hilfsbereit wurde versucht, für uns eine andere Unterkunft zu finden. Nach einigen Telefonaten konnten wir dann auch zu einem anderen Hotel fahren. Dort angekommen, waren wir aber noch mehr verärgert, da es sich um einen der modernen Betonklötze direkt an der Bahntrasse handelte. Überhaupt nicht das, was wir uns vorgestellt hatten.
Kurz vor 18:00 Uhr waren wir wieder in der Touristeninformation. Dort entschuldigte man sich und schließlich entschieden wir uns für das Hotel "Am Bachhaus" (www.hotel-am-bachhaus.de) im Zentrum. Auch nicht das, was wir uns vorstellten, aber annehmbar.

Nach der Belegung des Zimmers durch uns, spazierten wir etwas durch Eisenach und gingen im "Steakhaus zum Ritter" (www.steakhaus-zum-ritter.de) essen. Hier ließ es sich wirklich hervorragend essen und wir können das kleine Restaurant nur empfehlen.
11. Tag - Donnerstag 28. September 2006 - Eisenach

Nach dem Frühstück im Hotel machten wir uns an den Aufstieg zum Wahrzeichen der Stadt - der Wartburg. Der Weg war nicht so weit, wie wir annahmen. Gegen 11:00 uhr waren wir bereits oben und stellten uns für eine Führung zur Besichtigung des Innern der Burg an. Es hieß erst einmal warten, da immer nur wenige Personen gleichzeitig geführt werden können und da die große Anzahl an Schülergruppen Vorrang hatte. Um nicht noch länger zu warten, gingen wir schließlich mit einer dieser Schülergruppen mit. Der Rundgang war so zwar etwas "lauter" aber trotzdem äußerst interessant.

Nach der Führung und der Besichtigung der Burg hatten wir einen leichten Hunger. An einem Imbiss gabs dann auch einen kleinen, teuren und gar nicht wohlschmeckenden Snack (wirkliche Touristenfalle). Naja, hauptsache wir hatten etwas im Bauch.
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Wartburg
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Innenhof der Wartburg
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Taubenschlag
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Steinweg
Für den Weg zurück nach Eisenach wählten wir den "Steinweg", einen der ältesten Wege, der zur Wartburg führt. Wir waren froh, dass wir hier nur bergab gingen. Viel Laub, Feuchtigkeit und eben Steine machen diesen Weg etwas beschwerlich.

Den Nachmittag verbrachten wir in Eisenach und tranken Kaffee im Cafe Toccata am Markt, wo wir später auch noch einen kleinen Imbiss zur Nacht nehmen sollten. In Eisenach finden sich einige schöne Straßen mit Fachwerkhäusern und am Rande des Zentrums eine Vielzahl herrschaftlicher Villen aus verschiedenen Epochen.
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Wartburg
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Schmales Haus
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Marktplatz und Rathaus
12. Tag - Freitag 29. September 2006

Der Tag der Heimreise. Nach dem Frühstück machten wir uns auf den Weg in Richtung Berlin. Auf dem Weg liegen aber einige interessante Städte, welche wir uns kurz angesehen haben, um vielleicht später noch einmal wiederzukommen.

Zuerst einmal fuhren wir aber zum Burghotel in Eisenach. Von dort hat man einen sehr schönen Blick auf die Wartburg. Man ist hier aber auch schon ein paar Meter von ihr entfernt.

Der nächste Halt führte uns nach Erfurt, wo wir einen kurzen Rundgang durch den Dom und in der Nähe des Doms machten. Danach ging es weiter nach Weimar (www.weimar.de). Hier hatten wir einen kurzen Stop am Schloss Belvedere, welches oberhalb der Stadt in einem schönen Park liegt. Das Schloss besichtigten wir auch von Innen. Hier gibt es eine Auswahl der Sammlung von Kunsthandwerk mit kostbaren Porzellanen, Fayencen, Gläsern und erlesenen Möbeln zu sehen.

Über Jena, wo wir über eine Stunde im Stau standen, führte uns der Weg zu unserer letzten Station in Naumburg. Hier wollten wir den Dom besichtigen. Da das Eintritt kosten sollte und die Zeit schon etwas fortgeschritten war, begnügten wir uns mit der Ansicht von Außen. Naumburg ist sonst ein sehr kleines und verschlafenes Städtchen, wo es wohl hauptsächlich den irgendwie überdimensionierten Dom zu sehen gibt.

Nach über 2100 gefahrenen Kilometern kamen wir schießlich wieder in Berlin an.
Ende
 
Diese Seiten wurden von René Schlesinger erstellt.
Sämtliche Bilder wurden von René Schlesinger aufgenommen.

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