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letzte Aktualisierung:
2017-03-22 08:50


Reiseberichte

Ausflug nach Magdeburg, 06. - 08. Juni 2007
Ausflug nach Magdeburg
Denkmal Otto von Guericke
Im Juni 2007 hatten ich und Nadine ein paar Tage Urlaub und da wir mal wieder aus Berlin rauswollten, machten wir uns kurz entschlossen auf den Weg nach Magdeburg, der Landeshauptstadt von Sachsen-Anhalt.

Warum immer in die Ferne schweifen, dachten wir uns - einen weiten Anfahrtsweg wollten wir uns auf Grund der Kürze der Zeit sparen und schließlich kennt man oft die nächstgelegene Umgebung nur wenig.

Vor der Abfahrt buchten wir noch schnell ein Zimmer im InterCityHotel in Magdeburg (www.magdeburg.intercityhotel.de), direkt am Hauptbahnhof gelegen. Owohl man Magdeburg von Berlin aus auch sehr gut mit der Bahn erreichen kann, nahmen wir doch das Auto, da der Fahrpreis wesentlich günstiger ist.

Vor der Reise besorgten wir uns noch einige Informationen über Magdeburg über das Internet (www.magdeburg.de). Hier erfuhren wir schon einiges über die touristischen Möglichkeiten.

Und nun viel Spass beim Lesen...
1. Tag - Mittwoch 06. Juni 2007

Erst gegen 15:00 Uhr fuhren wir in Berlin los und obwohl bereits der Feierabendverkehr einsetzte, war die Fahrt doch recht entsprannt. Ein "Not"-Halt kurz vor Magdeburg führte uns eine Abfahrt vor der geplanten von der Autobahn. Da wir hier bereits in Richtung Zentrum fahren konnten, nahmen wir auch gleich diesen Weg.

Wir verließen also den Weg, welchen ich mir bis zum Hotel ausgesucht hatte und mussten feststellen, dass Magdeburg seine Hotels relativ schlecht ausgeschildert hat. So kamen wir nach einer ersten "Stadtrundfahrt" am späten Nachmittag am Hotel an.

Das Hotel und unser Zimmer erfüllten unsere Erwartungen. Nur Nachts ist es durch den nahen Bahnhof, wie wir feststellen mussten, etwas laut.
Ausflug nach Magdeburg
Ernst-Reuter-Allee
Ausflug nach Magdeburg
Johanniskirche
Ausflug nach Magdeburg
Altes Postgebäude am Breiten Weg
Gleich nachdem wir im Zimmer ankamen fing es an, ziemlich stark zu regnen - zum Glück nicht allzu lange, so dass wir uns noch einen ersten Eindruck der Stadt verschaffen konnten.

Magdeburg hat im Zentrum der Altstadt im wesentlichen zwei Hauptstraßen - die Ernst-Reuter-Alle von West nach Ost und den Breiten Weg von Nord nach Süd. Auffällig war, dass alles sehr ordentlich und gepflegt aussah. Zumindest in der Altstadt, wo wir uns aufhielten, waren fast alle Gebäude saniert oder neu gebaut.

Auf der Ernst-Reuter-Allee fühlten wir uns übrigens wie in Berlin auf der Karl-Marx-Allee - ähnliche Dimenionen und Baustil.

Nach unserem ersten kleinen Rundgang hatten wir Hunger und kehrten in ein Italienisches Restaurant, dem "La Piazza" an der Leiterstraße (www.la-piazza-md.de), ein, welches wir nur empfehlen können.
Ausflug nach Magdeburg
Grüne Zitadelle
Ausflug nach Magdeburg
An der Johanniskirche
Ausflug nach Magdeburg
Rückseite Johanniskirche

Bei unserem ersten Gang durch die Altstadt war uns auch aufgefallen, dass außergewöhnlich viel Polizei mit Einsatzwagen anwesend war. Da uns interessierte, warum denn so viel Polizei unterwegs sei, fragten wir einen der herumstehenden Polizisten. Wir bekamen zu Antwort: "Das ist in Magdeburg immer so." Wir ließen das für den Abend mal so stehen, konnten am nächsten Tag aber erfahren, dass es nicht an dem ist. Wir konnten allerdings auch nicht herausfinden, woran es tatsächlich gelegen hat.
2. Tag - Donnerstag 07. Juni 2007

Ausflug nach Magdeburg
Kloster 'Unser Lieben Frauen'

Am 2. Tag ging es gleich nach dem Frühstück, dass umfangreiche und gute Büffett im Hotel muss hier erwähnt werden, zur Stadtinformation an der Ernst-Reuter-Allee, von wo aus wir ab 11:00 Uhr zu einem zweistündigen Stadtrundgang starteten.

In den zwei Stunden schafften wir einen Großteil der Sehenswürdigkeiten der Altstadt. Unsere sehr nette Führerin erklärte auch viel zur Geschichte der Stadt. So erfuhren wir, dass Magdeburg des Öfteren, teilweise fast vollständig, zerstört wurde. Die Magdeburger gaben aber nie auf und bauten alles fleißig wieder auf.

Zwei Stunden sind für den Stadtrundgang aber eigentlich auch zu wenig. Obwohl wir noch gut zu Fuß sind, waren wir nach den zwei Stunden ein wenig erschöpft. Teilweise ging es schnellen Schrittes voran.
Ausflug nach Magdeburg
Grüne Zitadelle
Ausflug nach Magdeburg
Alter Eingangsstein
Ausflug nach Magdeburg
Detail Magdalenenkapelle und Kirche St. Petri
Ausflug nach Magdeburg
Goldener Reiter auf dem Alten Markt
Unser Rundgang endete am Domplatz. Von hier aus hätten wir auch gleich noch einen Rundgang durch die Grüne Zitadelle, dem Hundertwasserhaus, starten können. Dies sparten wir uns aber und begnügten uns mit einer äußeren Ansicht dieses interessanten Komplexes.

Anschließend besuchten wir den alles überragenden Dom - eindrucksvoll wie alle Kirchen in dieser Größenordnung. Eigentlich kann man hier auch auf die Türme steigen, doch ging dies leider nicht, weil es der schlechte bauliche Zustand derzeit nicht zulässt. Schade, denn von oben hätten wir sicher einen guten Ausblick über die ganze Stadt gehabt.

Nach einer kleinen Stärkung in einem der großen neuen Shopping-Center Magdeburgs, fuhren wir eine Runde Schiff auf der Elbe. Von 15:00 Uhr bis 17:00 ließen wir uns also treiben und ruhten uns gut dabei aus. Auf dem Oberdeck war es so heiß, dass wir irgendwann ins Schiffsinnere wechseln mussten.

Eine Schifffahrt auf der Elbe lohnt sich allemal, da man vom Wasser aus einen wunderbaren Blick auf die Stadt hat.
Ausflug nach Magdeburg
Magdeburger Dom
Ausflug nach Magdeburg
Auf der Elbe
Ausflug nach Magdeburg
Die MS Magdeburg
Nach der Schifffahrt bummelten wir noch etwas durch die Shopping-Center, welche an diesem Tag bis 22:00 Uhr offen hatten. Am Abend kehrten wir dann im "Rathaus-Cafe" am Alten Markt ein. Die einfache, gut bürgerliche, sehr gute Küche können wir empfehlen.
3. Tag - Freitag 08. Juni 2007
Ausflug nach Magdeburg
Altes Rathaus
Nach einem ausgiebigen Frühstück im Hotel fuhren wir am Vormittag los in Richtung Berlin.

Da wir aber noch etwas Zeit hatten, machten wir noch einen Abstecher zum Wasserstraßenkreuz im Norden von Magdeburg. Hier treffen sich Elbe, Mittellandkanal und der Elbe-Havel-Kanal. Imposant ist vor allem die Kanalbrücke, die bisher längste Trogbrücke Europas, über welche die Schiffe auf dem Mittellandkanal die Elbe überqueren können. Mehrere große Schleusen und das alte Schiffshebewerk Rothensee sind hier ebenfalls zu sehen. Eine enorme Leistung der Wasserbauingenieure.

An der Sparschleuse Rothensee wurde ein Aussichtsturm gebaut, von welchem man fast die gesamte Anlage überschauen kann. Diesen erklommen wir natürlich, bevor wir uns endgültig auf den Heimweg machten.

Alles in allem fanden wir diesen kurzen Ausflug nach Magdeburg sehr schön und etwas erholt hatten wir uns auch. Wer gern andere Städte besucht, sollte ruhig auch einmal in Magdeburg halt machen.
Ende
 
Diese Seiten wurden von René Schlesinger erstellt.
Sämtliche Bilder wurden von René Schlesinger aufgenommen.

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